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Bilanzrecht und Betriebswirtschaft
04.09.2008
Bilanzrecht und Betriebswirtschaft
SEC: Fahrplan zur IFRS-Rechnungslegung in den USA

-tb- Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat einen Fahrplan vorgeschlagen, mit dem US-amerikanische Unternehmen, die bisher nach US-GAAP bilanzierten, verpflichtet werden sollen, ab 2014 ihren Abschluss nach den IFRS zu erstellen (Quelle: www.sec.gov/news/press/2008/2008-184.htm). Die SEC behält sich vor, 2011 endgültig darüber zu entscheiden, ob die Zulässigkeit der IFRS tatsächlich im öffentlichen Interesse liegt und Investoren nutzt. Der Plan, der von der SEC ausdrücklich als vorsichtig bezeichnet wird, sieht zunächst mehrere zu erfüllende Meilensteine vor. Die Kommentierungsfrist beträgt ab der noch ausstehenden Veröffentlichung im Federal Register 60 Tage.

Das American Institute of Certified Public Accountants (AICPA) hat in einer ersten Stellungnahme den Fahrplan der SEC zwar als wichtigen Schritt bezeichnet, sieht aber insbesondere das Notwendigkeit weiterer Konvergenz von US-GAAP und IFRS durch die stete Zusammenarbeit von FASB und IASB (Quelle: www.aicpa.org/download/news/2008/AICPA_STATEMENT_ON_SEC_ROADMAP_FOR_IFRS.pdf). Gemäss einer in der Pressemitteilung zitierten AICPA-Umfrage sieht die Mehrheit der amerikanischen Wirtschaftsprüfer eine Vorbereitungszeit auf die IFRS von drei bis fünf Jahren als erforderlich an.

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