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Bilanzrecht und Betriebswirtschaft
30.04.2018
Bilanzrecht und Betriebswirtschaft
BMWi: Start-ups in Deutschland können von vielfältigen Unterstützungsangeboten profitieren

Die Unterstützerlandschaft von Start-ups unterlag in den letzten Jahren starken Veränderungen. Viele Marktteilnehmer – sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite von Unterstützungsleistungen – können dieser hohen Dynamik kaum noch folgen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat daher eine Studie in Auftrag gegeben, die die schnellen Veränderungen bei den öffentlichen und privaten Instrumentarien zur nicht-monetären Unterstützung von Start-ups aufzeigt und transparent macht. Die jetzt vorliegende Studie des iit (Institut für Innovation und Technik) skizziert zudem verschiedene nationale und internationale Trends und bewertet die diversen Typen von Unterstützungsmaßnahmen für Start-ups.

Bundesminister Altmaier: „Aktuell besteht in Deutschland ein sehr breites und wirksames Unterstützungsangebot für Start-ups, das kaum Lücken bei der Bedarfsdeckung lässt. Das ist erfreulich. Das Instrumentarium unterliegt jedoch ständigen Veränderungen und es kommen stets neue Angebote hinzu. Diese hohe Dynamik führt zu einer wachsenden Intransparenz über das Angebot an Unterstützungsformaten. Mit der vorliegenden Studie leisten wir einen Beitrag dazu, die Angebotslandschaft deutlich transparenter und vergleichbarer zu machen.“

Deutlich wird außerdem, dass auch zunehmend internationale Anbieter den Markt betreten. Die große Angebotsvielfalt führt einerseits zu einem höheren Wettbewerbsdruck und zu einer zunehmenden Spezialisierung der Anbieter und andererseits zu höheren Ansprüchen der Start-ups an die Unterstützungsformate.

Die Studie zeigt auf, dass sich viele Start-ups immer mehr für Unterstützungsleistungen etablierter mittelständischer Unternehmen interessieren. Allerdings ist die Umsetzung solcher Unterstützungsmaßnahmen für einen einzelnen Mittelständler häufig nicht leistbar. Hier könnte der Aufbau von Unternehmensnetzwerken nützlich sein. Damit wäre sowohl den Start-ups als auch dem etablierten Mittelstand geholfen. Denn mittelständische Unternehmen erhalten auf diese Weise Zugang zu jungen innovativen Unternehmen und können dadurch  Innovationsimpulse für das eigene Unternehmen generieren.

(Meldung BMWi vom 18.4.2018)

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